Ich bin ein kleiner Teddybär und war der einzige Zeuge, der einzige Tröster und manchmal auch der Lebensretter in jahrelangem Leid. Viele Kinder erleben ähnliches wie das Kind, von dem ich erzähle. Sie fühlen sich allein, haben Angst und wissen nicht, wem sie vertrauen können. Auf dieser Seite möchte ich dir zeigen, dass du nicht allein bist und wo du Hilfe finden kannst.
Es ist besonders schwer, über Misshandlung zu sprechen, wenn sie zuhause passiert. Aber es gibt Menschen, die dir helfen können und wollen:
Du hast das Recht, sicher und geschützt aufzuwachsen. Wenn dir jemand wehtut, ist das niemals deine Schuld. Es ist mutig, Hilfe zu suchen!
Hier findest du direkte HilfsangeboteViele Kinder und Jugendliche, die Schlimmes erlebt haben, zeigen verschiedene Anzeichen von Leid. Das können Selbstverletzungen sein, aber auch andere Verhaltensweisen, um mit den schmerzhaften Gefühlen umzugehen.
Sich mit scharfen Gegenständen schneiden
Sich kahl rasieren oder Haare ausreißen
Alle Haare an den Augenbrauen entfernen
Nägel bis ins Fleisch abbeißen
Sich selbst mit Feuer oder heißen Gegenständen verletzen
Mit der Faust gegen Wände schlagen oder sich selbst schlagen
Ziehst du dich zurück? Traust du dich mit niemandem zu reden? Fühlst du dich isoliert und allein?
Nimmst du Substanzen, um die Gefühle zu betäuben? Flüchtest du in Alkohol oder Drogen, um den Schmerz zu vergessen?
Diese Verhaltensweisen sind Zeichen von großem inneren Schmerz. Sie sind keine Lösung, aber sie zeigen, dass du Hilfe brauchst. Es gibt gesündere Wege, mit schwierigen Gefühlen umzugehen. Professionelle Hilfe kann dir dabei zeigen, wie.
Egal ob Selbstverletzung, Rückzug oder Substanzkonsum - alle diese Dinge sind Hilferufe deiner Seele. Du musst nicht alleine damit bleiben!
Diese Zahlen zeigen, wie viele Kinder betroffen sind. Die Dunkelziffer ist allerdings viel höher, weil viele Fälle nie gemeldet werden.
gemeldete Fälle von Kindesmisshandlung pro Jahr in der Schweiz
so hoch schätzen Expert*innen die tatsächliche Anzahl (Dunkelziffer)
dauert es im Schnitt von der Anzeige bis zur Verurteilung
der Fälle werden überhaupt vor Gericht verhandelt
Der Weg von der Anzeige bis zur möglichen Verurteilung der Täter*innen ist lang und schwierig. Viele Betroffene trauen sich nicht, etwas zu sagen, weil sie Angst haben oder sich schämen. Das ist verständlich, aber es gibt Hilfe und Unterstützung auf diesem Weg.
Hier findest du Organisationen, die dir helfen können. Alle Gespräche sind vertraulich, und du kannst auch anonym bleiben.
Wichtig: Bei akuter Gefahr ruf bitte sofort die Polizei unter 117 (Schweiz) oder 110 (Deutschland/Österreich)!